kunstraum t27
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Gattungen in der zeitgenössischen Kunst                                                                          

Sechs Ausstellungen bis zum Jahresende

Wir möchten Sie gerne auf eine für uns ganz besonders spannende Reihe im kunstraum t27 aufmerksam machen, die Ende Juli beginnt. Bis zum Jahresende präsentieren wir sechs Ausstellungen, die sich mit der Bedeutung der Gattungen in der zeitgenössischen Kunst auseinander setzen.

 

Seit der Renaissance ist die Malerei in unterschiedliche Gattungen klassifiziert. Diese gaben Generationen von Künstlern ihr Arbeitsfeld vor und stellten zugleich eine für lange Zeit gültige Hierarchie innerhalb des Kunstschaffens auf. Von eher handwerklich bewerteten Arbeiten in den Gattungen Stillleben und Porträt bis hin zur am höchsten wertgeschätzen Historienmalerei.
Stillleben, Tierstück, Porträt, Landschaft, Genrebild und Historienbild bieten denn auch in den nächsten Monaten im kunstraum t27 die Bezugsrahmen für eine Befragung jener Gattungen durch zeitgenössische Künstlerinnen und Künstler. Welche Bedeutung haben die Gattungen für die heutige Kunstproduktion und das Selbstverständnis der KünstlerInnen? Welche Medien und künstlerischen Techniken werden heute außerhalb der tradierten Malerei angewandt um sich den jeweiligen Themenfeldern zu widmen? Welche aktuellen Bezüge finden sich im tradierten kunsthistorischen Kontext?

 

Neben den Ausstellungen mit zeitgenössischer Bildender Kunst unterschiedlicher Genres bietet der kunstraum t27 kunsthistorische Vorträge zur Gattungsgeschichte, Künstler- und Kuratorengespräche.

 

tierstück                                                                         Vernissage: Freitag, 20. August 2010, 19.30 Uhr 

21. August bis 12. September 2010

Marcus Jansen, Jörg Lange, Katharina Moessinger, Yvonne Roeb, Silke Andrea Schmidt

Ganz dem Tier widmet sich der zweite Teil der Ausstellungsreihe. Inhaltliche Verschiebungen von der historischen Tierdarstellung „nach dem Leben“ zur zeitgenössischen Auseinandersetzung mit dem Tier als Ware und industriellem Produkt werden sichtbar. Auch Nähe und Distanz zwischen Mensch und Tier werden thematisiert und der bereits vorhandene Fundus an menschlichen Blicken auf das naturhafte Wesen dabei mit viel Ironie aufgegriffen.

 

Markus Jansen, 'Mäuseturm', Foto: Markus Jansen

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Marcus Jansen lässt dem Humor freien Lauf. Bei ihm tanzen kleine Mäuse frech auf hohen Türmen und das Fangen der flinken und unerwünschten Eindringlinge in menschliche Lebensbereiche wird zum Glücksspiel.

 
Jörg Lange, 'Fallada', Foto: Jörg Lange

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Jörg Lange schneidet verkitschte Tierabbildungen aus billig produzierten Kunststoffdecken, um die Bruchstelle zu deren natürlicher Wesenhaftigkeit aufzuzeigen. In seiner aktuellsten Arbeit dieser Serie erweckt er das sprechende Pferd Fallada zu neuem Leben.

>>künstlerInnen
 
Katharina Mössinger, 'Kuscheltier VII', Foto: Katharina Mössinger

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Katharina Moessinger vergrößert Kuscheltiere mit all ihren Verzerrungen, Verniedlichungen und unnatürlichen Körperhaltungen auf ihre reale Lebensgröße. Durch Verwendung von echtem Tierfell entstehen Hybride aus natürlichen Lebewesen und ihrem kommerziellen Abbild.

www.katharina-moessinger.de
 
Yvonne Roeb, o.T., Foto: Yvonne Roeb

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Yvonne Roeb geht auf die zeichnerische Suche nach der Verbindung von Mensch und Tier. Es entsteht ein assoziatives Netzwerk aus Erstaunen, Liebe und Angst, ein surreales Spiel aus märchenhaftem Grauen und humorvollen Scheitern.

 
Silke Andrea Schmidt, 'news', Foto: Silke Andrea Schmidt

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Silke Andrea Schmidt befasst sich mit der Entfremdung von Mensch und Tier. Das Foto eines weißen Eselfohlens, digital aus seiner natürlichen Umgebung herausgelöst und in die graue Mattscheibe eines Fernsehers gesetzt, offenbart die scheinbare Abrufbarkeit von Animalität nach menschlichem Bedarf.

www.silke-andrea-schmidt.de
 

 

Vernissage: Freitag, 20. August 2010, 19:30

Start der KUNSTLOTTERIE "Tierstück"
 

Projektionen: Donnerstag, 2. September 2010, 19:30

„Projektionen“ über das Wesen des Tieres, kuratiert von Deborah Phillips
 
Mit freundlicher Unterstützung des
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Kunsthistorischer Vortrag: Mittwoch, 8. September 2010, 19:30

„Über Bilder von Fröschen“, kunsthistorischer Vortrag von Dr. des. Julian Blunk
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Finissage: Sonntag, 12. September 2010, 19:30

Finissage mit Künstlergespräch und Auslosung der Kunstlotterie

 

 

nature morte                                                                          

24. Juli bis 15. August 2010

Ulrike Dornis, Mariel Gottwick und Peter Hock

Die erste Ausstellung in dieser Reihe heißt „nature morte“ und widmet sich dem Stillleben. Drei Künstler und Künstlerinnen nähern sich mit divergierenden Ansätzen der Abbildung, Präsentation und Interpretation von Alltagsgegenständen.

 

Ulrike Dornis, Arabesque, Foto: Ulrike Dornis

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Ulrike Dornis zeigt Gemälde, die sich auf eher klassische Art und Weise dem Thema annähern. In ihrer Serie „Arabesque“ verarbeitet sie Ansichten eines orientalischen Tuches, das reich ornamentiert ist. In verschiedensten Variationen des Lichteinfalls wird die sich stetig verändernde Farberscheinung aufgegriffen und in eine geradezu abstrakt wirkende Gestaltung überführt.

www.ulrikedornis.de
 
Mariel Gottwick, Foto: Mariel Gottwick

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Mariel Gottwick arbeit zum Thema Visualisierung und nimmt dabei das Moment der Augentäuschung (trompe l’oil) auf. In einer Serie von „Fleischstücken“ geht es um fotografische und dreidimensionale Darstellungen – und den Moment der Irritation.

www.gottwick.de
 
Peter Hock, Foto: Peter Hock

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Peter Hock zeigt großformatige Reiskohle-Arbeiten. Für die Ausstellung nature morte nimmt er Motive aus der Alltagskultur auf: In archaischer Ästhetisierung wird dabei der Alltag heroisiert und zur visuellen Sensation.

>>künstlerInnen
 

 

Vernissage: Freitag, 23. Juli 2010, 19:30

 

Kunsthistorischer Vortrag: Mittwoch, 28. Juli 2010, 19:30

Kunsthistorischer Vortrag von Martha Rataj M.A. zur "Entwicklung des Stilllebens"
 

Projektionen: Donnerstag, 5. August 2010, 19:30

Projektionen zum Thema Stillleben. Kuratiert von Bärbel Freund und Deborah Phillips.
 
Mit freundlicher Unterstützung des Quartiersmanagement Körnerpark
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Finissage: Sonntag, 15. August 2010, 19:30

Finissage mit Künstlergespräch und Ziehung der Kunstlotterie

 

 

echoraum                                                                          

5. bis 27. Juni 2010

48 Stunden Neukölln
12 . Kunst- und Kulturfestival "Komplex 650"

 

 

Mirjam Dröge (Fotografie), Anke Göhring (Installation)
Jens Hanke (Zeichnung), Anja Sonnenburg (Zeichnung)

Erinnerung und Gedächtnis gehören zu den grundlegendsten und interessantesten Phänomenen der menschlichen Existenz. Die Befragung der eigenen Biographie bildet seit jeher den Kernbestand des eigenen Seins. Dagegen hat die Erforschung und Interpretation von Erinnerungsprozessen in den letzten Jahrzehnten Wissenschaftler fast aller Fachdisziplinen (sei es naturwissenschaftlicher oder gesellschaftswissenschaftlicher Prägung) fasziniert und zu neuen Interpretationen inspiriert.

Aspekte des Erinnerns und Vergessens sind aber auch vielen künstlerischen Arbeiten immanent. Wie kann sich der jeweilige Künstler - oder die bildende Kunst im Allgemeinen - an Vergangenes erinnern oder den Prozess des Verblassens inhaltlich aufgreifen? Dabei spielen einerseits subjektive Wahrnehmungen und Erinnerungsspuren als auch Versuche einer Dokumentation des Vergehenden bzw. das sich gegen das Vergessen Stemmende eine Rolle.

Die Ausstellung Echoraum führt nun vier künstlerische Positionen zusammen, die Gedächtnis als Vorgang der Vergegenwärtigung und Verarbeitung thematisieren.
 

Mirjam Dröge, Serie, '...von der Abwesenheit', Foto: Mirjam Dröge

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Mirjam Dröge dokumentiert in einer Fotoserie den Prozess des Vergessens am Beispiel der sich auflösenden, großelterlichen Wohnung, in der erste Fehlstellen – wie um das Vergessen zu verhindern – markiert und memoriert werden.

>>künstlerInnen
www.mirjamdroege.com
 

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Anke Göhring greift japanische Kiefern als Beispiel für eine jahrtausende alte Speicherung von Wünschen und Gedanken auf. Sie entwickelt eine Raum-Wandarbeit, in welcher sich diese großen Lebewesen und deren Gedächtnis miteinander verweben.

>>künstlerInnen
www.ankegoehring.de
 
Jens Hanke, Anything can change, 2009, Foto: Jens Hanke

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Jens Hanke stellt eine Serie von Kohlezeichnungen vor, die den Prozess des Erinnerns in einer abstrakten – wenn auch berührenden – Art und Weise festhält. Er ruft Gedächtnisinhalte nicht dem Ereignis getreu ab, sondern rekonstruiert sie aus der subjektiven Wahrnehmung heraus. Dabei werden die Assoziationen der Betrachter zum eigenen Spielfeld von Erinnerung und Gedächtnis

>>künstlerInnen
www.jenshanke.de
 

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Anja Sonnenburg begibt sich in den Prozess des Zeichnens als Möglichkeit des Vergegenwärtigens und Dokumentierens. Sie lässt durch Wiederholung grafischer Elemente wie Punkt, Linie, Farbe, Schrift oder eines Materials einen strukturierten Raum entstehen, welcher als Übersicht, Speicher oder Markierung sichtbar macht, was sich der Wahrnehmung entzieht.

>>künstlerInnen
www.anjasonnenburg.de
 
 

Vernissage: Freitag, 4. Juni 2010, 19:30

 

Projektionen: Donnerstag, 17. Juni 2010, 19.30 Uhr

Projektionen zum Thema Erinnerung, kuratiert von Karin Albers
Mit freundlicher Unterstützung des Quartiersmanagement Körnerpark

Gefördert von

Quartiersmanagement Körnerkiez

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Lesung: Freitag, 25. Juni 2010, 20.45 Uhr

Lesung: Samstag, 26. Juni 2010, 16.15 und 20.45 Uhr

Knop und Franke – Kurztexte zum Thema Erinnerung
im Rahmen des Kunst- und Kulturfestivals 48 Stunden Neukölln
>> vorschau
 
 

Finissage: Sonntag, 27. Juni 2010, 17.00 Uhr

Finissage mit Auslosung der Kunstlotterie
 
 

 

 

doppelrolle

8. bis 30. Mai 2010

Joachim Elzmann und Thomas Klingenstein

Die aktuelle Ausstellung im kunstraum t27 vereint Arbeiten von zwei Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens, die im besten Sinne ein Doppelleben führen oder zumindest doch in sehr unterschiedlichen Kontexten wahrgenommen werden.

Es handelt sich dabei einerseits um den Künstler Joachim Elzmann, der in seiner anderen Rolle (Michael Haas) ein bedeutender, international erfolgreich agierenden Berliner Galerist und Kunsthändler ist. Bei Elzmann, der 1974 seine künstlerische Laufbahn mit Studien in Karlsruhe und Braunschweig begann, sind beide Professionen streng getrennt und lange Zeit war die reale Identität Joachim Elzmann´s ein wohl gehütetes Geheimnis. Der zweite Künstler ist Thomas Klingenstein, der 19jährig als Thomas Erwin seinen Gedichtband in der Bundesrepublik veröffentlichte. Diese Veröffentlichung, sowie seine politisch oppositionelle Haltung führten zu seiner Verhaftung in der DDR und Abschiebung in die Bundesrepublik im Jahr 1981. Klingenstein, Protagonist und Zeitzeuge einer wichtigen Phase deutscher Geschichte, erfährt mit seinem beachtlichen Künstlerischen Werk zunehmend auch internationale Anerkennung.

Neben der spannenden biographischen Sonderstellung der Aussteller war die außergewöhnliche künstlerische Bedeutung der Arbeiten ausschlaggebend für die Auswahl. Begleitveranstaltungen werden dem Thema "Doppelrolle" gerecht. Thomas Klingenstein wird aus seinem Buch „Der Tag will immer Morgen bleiben“ (Gedichte, R. Piper & Co. Verlag, München 1981) lesen und beide Künstler werden beim abschließenden Künstlergespräch zur Finissage über ihre Doppelrollen in der Kunstwelt berichten.
 

Joachim Elzmann, Glasstamm, 2002

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Joachim Elzmann zeigt in der Ausstellung fulminante Glasskulpturen, die in Farben und Formen vorgefundener Behältnisse schwelgen. Gläser, Vasen, Schalen und sonstige Gefäße werden fantasievoll zu harmonischen beziehungsweise dynamischen Gebilden neu zusammengestellt.

>>künstlerInnen
 

>> bilder

Thomas Klingenstein zeigt großformatige Arbeiten auf Papier, deren filigrane Gestaltung und reduzierte Farbigkeit den Betrachter in Ihren Bann ziehen. Persönliche Eindrücke mit präzisem Blick, manchmal geheimnisvoll.

>>künstlerInnen
www.thomas-klingenstein.com
 

Vernissage: Freitag, 7. Mai 2010, 19:30

Start der aktuellen Kunstlotterie
 

Lesung: Donnerstag, 20. Mai 2010, 19:30

Der Tag will immer Morgen bleiben -
Lesung aus dem gleichnamigen Buch von Thomas Klingenstein
 

Finissage: Sonntag, 30. Mai 2010, 19:30

Finissage mit Künstlergespräch und Auslosung der Kunstlotterie
 

 

 

S/W 

2. bis 25. April 2010

Martina Friedrich, Alexandra Karrasch, Jan Kiefer, Karsten Konrad und Caroline Kryzecki

Die künstlerische Auseinandersetzung mit Schwarz-Weiß ist komplexer, als man es sich gemeinhin vorzustellen vermag. In ihr liegt ein asketisches Bekenntnis, eine Suche nach Klarheit durch Begrenzung und das Ausloten eines nur vermeintlich reduzierten Spielraumes. Die in der Ausstellung S/W versammelten Künstlerinnen und Künstler variieren diesen Themenbereich durch unterschiedliche Arbeitsweisen und Materialverwendungen. Fast schon programmatisch scheint dabei die allgegenwärtige Formschärfe und Nichtgegenständlichkeit zu sein.
 

Martina Friedrich

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Martina Friedrich nimmt das „Schwarzsehen“ wörtlich und setzt in den abgedunkelten Keller unter den Ausstellungsräumen eine schwarze Installation, deren Spiel mit den Kräfteverhältnissen dem Betrachter erst beim langsamen Gewöhnen des Auges an die Dunkelheit sichtbar wird.

>>künstlerInnen
 
Alexandra Karrasch

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Alexandra Karrasch erkundet das Potential von Materialien durch Wiederholungsprozesse. Zu immer neuen Zusammenhängen gefügt, beginnen sich diese über ihre eigene Beschaffenheit und ihre ursprüngliche Zuordnung hinwegzusetzen. Das in vielen Lagen übereinandergeschichtete Kohlepapier und Konglomerate von akribisch freigelegten Eiermembranen lassen die Stofflichkeit von Schwarz und Weiß unmittelbar erfahren.

>>künstlerInnen
www.alexandra-karrasch.de
 
Jan Kiefer

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Jan Kiefer präsentiert den aktuellen Stand seiner Arbeit “bad painting, good sculpture, good painting, bad sculpture” (work in progress). Der sowohl in Zeichnung und Malerei, als auch in Bildhauerei tätige Künstler verwandelt misslungene Gemälde in gelungene Skulpturen und umgekehrt. Der von ihm vorgenommene Schwarz-Weiß-Kontrast innerhalb der Installation nimmt dabei ironische Züge an

>>künstlerInnen
www.jan-kiefer.com
 
Karsten Konrad

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Karsten Konrad fügt Fundstücke, aufgeladen mit unbekannt persönlicher Geschichte zu formal minimalistischen Wandreliefen zusammen. Alte Einrichtungsgegenstände, Küchenutensilien, Sportgeräte etc. werden von ihm auseinander genommen und zersägt, um das in ihnen Erkannte collageartig in einen neuen Kontext zu bringen. Augenscheinlich dabei ist der fein austarierte Balanceakt verschiedenster Formen und Materialien, welcher bei den hier präsentierten Arbeiten mit der Auslotung der Grenzen von Schwarz und Weiß einhergeht.

>>künstlerInnen
 
Caroline Kryzecki

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Caroline Kryzecki spielt in immer neuen Variationen mit der Dreiteiligkeit einer aus gleichen Holzplatten zusammengeschraubten Bildtafel. Die sichtbaren Verbindungsstücke gaben die Initialzündung für eine assoziativ aufeinander aufbauende Bildserie. Gerade innerhalb des einfachen geometrischen Formenvokabulars und der Reduktion auf schwarz - weiß, positiv - negativ wird ihre Experimentierfreude und ihr großes Ideenreichtum sichtbar.

>>künstlerInnen
 

 

Vernissage: Donnerstag, 1. April 2010, 19:30

Vernissage und Start der aktuellen Kunstlotterie!
 

Projektionen: Sonntag, 11. April 2010, 19.30 Uhr

Projektionen, kuratiert von Deborah Phillips
gefördert  von:
Logo Kulturamt Neukölln
 

Finissage: Sonntag, 25. März 2010, 19.30 Uhr

Finissage mit Künstlergespräch und Auslosung der Kunstlotterie

 

 

mouvoir 

6. bis 28. März 2010

Michel Carmantrand und Michaela Zimmer

Die Gemäldeausstellung zeigt großformatige Acrylmalerei, deren ungegenständliche Farbbewegungen den Betrachter aktiv emotional, beinahe spürbar physisch berühren. Die Künstler beeinflussen das Farberleben gezielt, indem sie in einer Zwischenwelt von Bewusstsein und Intuition mit den Farbgesetzen jonglieren. Farbmalerische Bewegung durch die Fläche und durch die Linie stehen sich in der Ausstellung gegenüber.
 

Michel Carmantrand

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Michel Carmantrand begreift seine flächige Farbmalerei als ein Formenfinden aus dem Außen. Was sich in den Gemälden durch seine Arbeit erst an die Oberfläche drängt, sind eigentlich bereits vorhandene Strukturen. Diese sind für Ihn ‚natürlich‘, jenseits der figurativen oder abstrakten Malerei. Der Künstler malt seine Wahrnehmung, findet formschaffende Farben, welche ihm helfen eine Welt zu definieren. Dafür bezieht er auch ein, wie das vergleichende Sehen auf das Farberleben wirkt.

>>künstlerInnen
 

>> bilder

Michaela Zimmer begibt sich mit ihrer Malerei in einen Prozess. Vergleichbar einem fortwährenden Kräftemessen zwischen Linie und Farbe, entsteht ein physisch erfahrbares Spannungsfeld aus Bewegungsabläufen. Das zentrale Anliegen der Künstlerin sind die Zwischenräume in dieser Bewegung. Ihre Gemälde sind Momentaufnahmen von etwas, das nur im Verlauf sichtbar wird.

>>künstlerInnen
www.michaela-zimmer.de
 

Vernissage: Freitag, 5. März 2010, 19.30 Uhr

Vernissage und Start der aktuellen Kunstlotterie!
 

Künstlergespräch: Donnerstag, 18. März 2010, 19.30 Uhr

Künstlergespräch mit Michel Carmantrand und Michaela Zimmer
 

Finissage und Tanzperformance: Sonntag, 28. März 2010, 18.30 Uhr

Tanzperformance von Einzelduett (Simon Breth und Lara Russo)
und Auslosung der Kunstlotterie
www.einzelduett.de
www.simonbreth.de
 

 

 

Resonance and Preservation of the Ecosystem - ECO ZONE

19. bis 27. Februar 2010

 

Präsentation der Arbeiten des Kim Whan Ki International Art Festival

Postkarte Ecozone,Choe Keun-II, Kim Whan Ki Road, 2009

 
Bodo Hartwig (Klanginstallation), Choe Keun-Il (Foto einer Installation), Choe Sang-Chul (Ölmalerei), Han Ji-Seok (Ölmalerei), Hwang Young-Ja (Ölmalerei), Jens Reulecke (Skulptur), Jeon Jung-Ho (Acrylmalerei), Jeong Jai-Nem (Malerei, Installation), Juliane Duda (Video), Jun Yoon-Jung (Zeichnung), Jung Shin-Il (Video), Jung Chan-Kyung (Ölmalerei), Kang Hong-Goo (Foto), Karsten Konrad (Skulptur), Kim Am-Ki (Ölmalerei), Kim Hyun-Sook (Zeichnung), Kim You-Hong (Acrylmalerei), Kim Young-Yang (Acrylmalerei), Lee Jeong-Lok (Foto), Lee Kwan-Hyung (Grafik), Na Hyun (Foto), No Dong-Sik (Zeichnung), Oh Eun-Hee (Malerei), Ole Schwarz (Video), Pfelder (Skulptur), Shin Heung-Woo (Malerei), Sun Byung-Il (Grafik), Yu Jung-Hoon (Acrylmalerei)

 
Kuratiert von Dr. Oh Nam-Suk
 

Bereits zum zweiten Mal hat im Sommer 2009 auf der südkoreanischen Insel Anjwa im Gelben Meer das Kim Whan Ki International Art Festival stattgefunden. Unter dem Motto „Eco Zone, Echo & Ecology“ waren in diesem Jahr erstmals auch sieben Berliner Künstler eingeladen. Zusammen mit 25 koreanischen Malern und Bildhauern haben sie sich zwei intensive Wochen lang von der maritimen, fernöstlichen Landschaft inspirieren lassen. Die vor Ort entstandenen Arbeiten reflektieren ein Spektrum zwischen naturbelassener Tradition und ökologischer Moderne. Nach ersten Präsentationen in Kwangju und Seoul reist die Ausstellung nun nach Berlin.

Insgesamt sind Arbeiten von zwanzig südkoreanischen und sieben deutschen Künstlern und Künstlerinnen zu sehen.

Kuratiert wurde das Festival von von Dr. Oh Nam-Suk (Korea), der zur Ausstellungseröffnung in Berlin ist.

 

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Erweiterte Öffnungszeiten während dieser Ausstellung:
Mo - So von 13.00 bis 19.00 Uhr!

 

Vernissage: Donnerstag, 18. Februar 2010, 19.00 Uhr

mit Performance "one place/two times" von Jens Reulecke und Britta Schönbrunn
www.jensreulecke.com
 

Dokumentarfilm: Freitag, 19. Februar 2010, 19.00 Uhr

"Endstation der Sehnsüchte" (Dokumentarfilm), in Anwesenheit der Filmemacherin Cho Sung-Hyung
www.sung-hyung.de
 

Vortrag: Sonntag, 21. Februar 2010, 19.00 Uhr

Vortrag von Dr. Oh Nam-Suk zum Kim Whan Ki International Art Festival
 

Finissage: Samstag, 27. Februar 2010, 19.00 Uhr

Künstlergespräch und szenische Lesung der SPAB: "Mumiengrab" von Oh Tae-Suk in der Übersetzung von Kai Köhler (gefördert von der Daesan Foundation, Seoul ( http://daesan.or.kr/eng/). Eingerichtet von Boris Alexander Knop mit einer Soundcollage von Bodo Hartwig.
 
 
 

 

InFahrt                                         

23. Januar bis 14. Februar 2010

Renate Hampke und Werner Keller

Um Fortbewegung und Fortbewegungsmittel verschiedener Art kreist die erste Ausstellung des kunstraum t27 im neuen Jahr. Visualisierungen von Geschwindigkeit und Transit verbinden sich mit der Spürbarmachung eines klassischen Fahrzeugmaterials zu einer kontrastreichen Schau.
 

Renate Hamke

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Renate Hampke verarbeitet alte, ausgediente Fahrradschläuche zu formal-minimalistischen Variationsreihen an Wand und Boden der Ausstellungsräume. Es ist das einfache, alltägliche, von Abnutzung und früherem Gebrauch gezeichnete Material, dessen energetische Kräfte die Künstlerin in ihren Installationen und Objekten sichtbar und spürbar machen will.

>> künstler/innen
 
Werner Keller

>> bilder

Werner Keller beschreibt in seinen Bildern raumzeitliche Situationen des Transits durch den urbanen Raum. Dabei interessieren ihn besonders die Momentaufnahmen von Bewegung, in denen Zeit trotz der dargestellten Dynamik wie eingefroren erscheint. Wenn beim Abbremsen der U-Bahn die streifenhaft verwischte Optik abnimmt und Dinge wie auch Personen die gewohnte feste Kontur zurückerhalten, wird Bewegung bewusst. Diesen Moment, der einen Augenblick lang wie ein Schwebezustand erlebt wird, versuchen die Bilder festzuhalten.

>> künstler/innen
 

Vernissage: Freitag, 22. Januar 2010, 19.30 Uhr

Mit musikalischen Improvisationen von Rob Hoare und Sam Johnson
www.robhoare.de
 

Lesung: Sonntag, 31. Januar 2010, 19.30

"Der innere Verschiebebahnhof", Lesung von und mit Anders Kamp
 

Projektionen: Sonntag, 7. Februar 2010, 19.30 Uhr

Projektionen, kuratiert von Karin Albers
Mit freundlicher Unterstützung durch das Kulturamt Neukölln
 

Finissage: Sonntag, 14. Februar 2010, 19.30 Uhr

Finissage mit Künstlergespräch und Videoprojektion
Auslosung der Kunstlotterie